green chilies präsentiert: Nabbies Liebe (Nabbie no koi)

SPIRITED AWAY 2 : Di, 10.7. – 22 Uhr – babylon berlin:mitte – Eintritt frei

J 1999, R: NAKAE Yûji, mit: NISHIDA Naomi, TAIRA Tomi, NOBORIKAWA Seijin,  92 min, OmdU. 

stil_nabbie_farbe.jpg

Die herzergreifende, tragische Geschichte einer großen Liebe, die kein Alter kennt. Mit viel Gefühl, leisem Humor, wunderbarer Musik und großer Leichtigkeit erzählt Nakae Yûji die Geschichte der fast 80-jährigen Großmutter Nabbie. Es ist eine von vielen Liebesgeschichten voller kleiner Geheimnisse und verborgener Sehnsüchte aus dem südjapanischen Inselparadies Okinawa, das nur scheinbar eine konfliktfreie Idylle voller Blumen und folkloristisch-traditioneller Lebensarten ist. Der Publikumsliebling des Berlinale-Forums 2000!

 

“Mit seinen leuchtenden Farben und scharfen Konturen, seiner schönen Landschaft und seinen kleinen Geheimnissen, ist ‘Nabbie no koi’ ein Sommerferienfilm, der all die verborgenen Sehnsüchte nach Eis am Stiel und Nordsee, nach Gekicher im Strandkorb und Inselbahn weckt. Ein Film, der heiter und glücklich stimmt! – Tagesspiegel

One response

  1. H.GP

    2000!
    So lange ist es also schon her, dass ich diesen Film gesehen habe.
    Hm.
    Wirklich heiter.
    Aber bei aller Heiterkeit scheint mir Nabbies Ehemann, unser lustiger Zigaretten schlauchender älterer Herr, der am liebsten Lieder über Oppai singt, doch ziemlich untröstlich zurückzubleiben, nachdem sein Schatz sich doch davon gemacht hat, wie ihm ja von Anfang an klar war.
    Nun wenigstens macht das von ihm gestiftete Paar ihn tüchtig zum Opa bzw. Uropa.
    In der letzten Szene, die wir auch auf dem Foto sehen können, war (nach meinem Eindruck) Nishida Naomi das erste Mal in diesem Film nicht Sachiko aus “Himitsu no Hanasono”, der Superkomödie von 96. Ich glaube sie hieß da Sachiko, der Schatz, dessen größte Liebe das Geld ist.
    Nun als Braut, also gaaanz am Schluß, sieht sie plötzlich seehr sexy aus.
    Und die Kimonos der Brautleute sind extrem schön.
    In diesem Film begegnen uns ja wirklich immer wieder die gleichen Leute.
    Es gibt ein Dorf mit einem Laden.
    Ein Gemeindehaus,
    einen Hafen,
    einen Gaijin,
    übrigens auch einen Flugplatz.
    Wir sind natürlich nicht auf Okinawa, sondern auf der
    4×12 km kleinen Hirse-Insel (Awa kuni shima – daraus wurde Aaa guni shima- daraus) Aguni shima.
    Konnte man übrigens beim Dorf(Kuh)fest im Gemeindesaal an der Wand lesen.
    Das Inselchen liegt ca. 60 km nördlich von Naha
    (der Hauptstandt von Okinawa) und besteht aus einem relativ flachen Plateau.
    Darauf kann man als wirklich ein bisschen leben und Ackerbau treiben.
    Und obwohl die Uhren paradiesisch anders gehen, und es paradiesisch durch Haut und Knochen gehen muss, wenn man in diesem Haus von Oma und Opa ein paar Wochen verbringen darf, kann es doch ganz schön unparadiesisch sein für den, der irgendwie nicht passt.
    Und ich möchte nicht wissen, wie es pfeifft, wenn da mal ein Sturm vorbeikommt, einer von den Kamikaze-Sorte.
    Übrigens würzte der Opa sein Insulaner Ryuukyuuisch (Japanisch mit chinesisch-koreanisch-melanesischen Beimengungen) oft mit englischem Gemurmel, was mich daran erinnerte, dass das ganze Archipel von 45 bis 72
    US-Kolonie war.
    Schließlich fällt mir noch ein, dass auch darauf angespielt wurde, dass die Ryuukyuu Inseln das Ursprungsland des heutigen Weltsports Karate sind.
    In der Tokugawa Zeit (17.-19.Jh.)war das Archipel unter der Verwaltung der Fürsten von Satsuma, die jeden Waffenbesitz der Insulaner verboten.
    Denen blieb also nichts weiter übrig, als sich im waffenlosen Kampf heimlich zu üben und darin so gut zu werden, dass sie sich gegen den gefürchteten Schwerthieb der Satsuma Samurai behaupten konnten.
    Es war wirklich heiter und schön voll im Kino.
    Und, für mich war der Sieger in der Liebes-Lotterie der Opa. Ne.
    HGP

    July 11, 2007 at 8:55 pm

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