ASIAN HOT SHOTS BERLIN 2009 … AND THE WINNERS ARE…

In der Kategorie Bester Spielfilm teilen sich 2 Filme den 1. Preis des Green Chilies Audience Awards 2009 / In the category Best Feature two winners shares the first prize :

1. Preis / 1st Prize

JAY (2008 Philippines, Dir.: Francis Xavier Pasion, 95 min)

JAY ist die Geschichte des brutalen Mordes an einem schwulen Lehrer und die Hintergründe dieses Falls. Ebenso böse wie komische beschreibt diese schwarze Satire die korrumpierenden und manipulativen Mechanismen der Massenmedien. Gleichzeitig wird erkennbar, wie für ein Publikum, das nach verrückter Unterhaltung giert, tagtäglich die Dritte Welt als Show und Spektakel inszeniert wird. Was ist Realität? Wie wird sie geschaffen? Und in wessen Interesse?

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UND/ AND

1. Preis / 1st Prize

SALAWATI (2008, Singapore, Dir.: Marc X Grigoroff, 82 min)

Durch den tragischen Tod ihres Bruders, wird die Familie eines 12-jährigen malaiischen Mädchens in ihren Grundfesten erschüttert. Im Verlauf des Films fügt sich allmählich die wahre Geschichte des Badeunfalls zusammen und offenbart Überraschendes. Bewegend und überzeugend vielschichtig erzählt, stellt „Salawati“ die großen Fragen nach Wahrheit und Gerechtigkeit, nach Leben und Tod, und hinterfragt so kulturelle Stereotypen.

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2. Preis / 2nd Prize

INVISIBLE CHILDREN (2008, Singapur, Dir.: Brian Gothong Tan, 85 min)

In einfühlsam erzählten und intelligent verwobenen Episoden des Alltäglichen zeichnet „Invisible Children“ ein schmerzlich humorvolles Portrait des Privaten, des Arbeits- und Familienlebens im gegenwärtigen Singapur. Dabei gelingt es Brian Tan in seinem Debütfilm mit starken Bildern und einem Hang zum Subversiven, manches Untergründige einer auf Effizienz ausgerichteten Gesellschaft sichtbar zu machen.

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In der Kategorie Bester Kurzfilm gingen die Preise an / In the category Best Short, the awards went to:

1. Preis / 1st Prize

GOD ONLY KNOWS (2008, Philippines, Dir.: Mark V. Reyes, 17 min)

Die wirtschaftlichen Umstände zwingen eine Mutter, ihren kleinen Sohn zur Adoption freizugeben. Doch die bessere Zukunft kann auch die Hölle bedeuten.

2. Preis / 2nd Prize

HOOLAHOOP SOUNDINGS (2008, Indonesia, Dir.: Edwin, 7 min)

Ein erotisches Remake des Abschlussfilms von Joel Coen “Soundings” als Dreiergeschichte mit Telefonsex.

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Der Manfred Durniok Preis ging an: / The Manfred Durniok Award went to:

DIE LEGENDE VON SHIVA AND PARVATI (Germany / India 2008,  Dir.: Krishna Saraswati, 85 min)

Auf den Spuren der indischen Götterlegende von Shiva und Parvati erzählt der Film die wahre Geschichte einer großen Liebe, die uns von einer deutschen Kleinstadt in die wilde Bergwelt des Himalaja führt. Abseits der hippiebevölkerten Sandstrände trifft dort eine deutsche Frau auf einen indischen Asketen und verliebt sich in ihn. 30 Jahre später begibt sich der Sohn der beiden auf Spurensuche. Eine Lebensgeschichte, die weit mehr ist als ein exotisches Porträt.

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ASIAN HOT SHOTS BERLIN GRATULIERT DEN GEWINNERN! / ASIAN HOT SHOTS BERLIN CONGRATULATES THE WINNERS!

2 responses

  1. Pingback: Hot Shots Pre-Fest-Screening: The Legend of Shiva & Parvati « Asian Hot Shots Berlin

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